Archiv 1996 |
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Ausgabe 1 - September --- Kommissionen --- |
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Berichte aus den Kommissionen
Die Kommissionen der DEGOF wurden zur Pflege der wissenschaftlichen Forschung und Entwicklung der den einzelnen Kommissionen zugeordneten Thematik eingerichtet. Ausdrücklich wurde im Organisationsstatut gewünscht, daß von den Kommissionen unter der Ägide der DEGOF unter anderem Symposien, Workshops u.s.w. über die Spezialgebiete abzuhalten sind. Als Koordinator der Kommissionen ist der Vizepräsident der Gesellschaft, Prof. Dr. Hagena (Bad Oeynhausen) Ansprechpartner für die Kommissionsleiter.
Nach der Vorstandsneuwahl in Gütersloh möchte ich die Gelegenheit der ersten Auflage der DEGOF-NEWS nutzen, um die Kommissionsleiter und alle wissenschaftlich interessierten Mitglieder zu Aktivitäten zu animieren.
In den Kommissionen wird eine wesentliche Weichenstellung der orthopädischen Fußchirurgie entwickelt werden. Die gemeinsamen wissenschaftlichen Erkenntnisse werden die Zukunft der DEGOF mitbestimmen.
Am 05.07.1996 habe ich die Kommissionsleiter gebeten, mir die aktuellen Vorschläge für die Arbeiten und Projekte in der DEGOF mitzuteilen. Dieses soll ein erster Schritt sein, das Interesse der DEGOF-Mitglieder zu wecken und in den Kommissionen zu bündeln. Erfreulich ist zu berichten, daß in zwei Kommissionen bereits konkrete Projekte angelaufen sind. Ausdrücklich bitte ich die Mitglieder, ihre Mitarbeit einzubringen, damit die Planung zügig umgesetzt werden kann.
Als Leiter der Kommission 2 (Pathologie des Rückfußes) berichtet Herr Prof. Steinhäuser, Guben, daß er auf sein Schreiben an die Mitglieder der DEGOF 20 positive Rückantworten erhalten habe. Im Rahmen des 3. DEGOF-Kongresses in Gütersloh hat die erste konstitutionierende Sitzung stattgefunden. Dabei wurde Herr Dr.Schipp aus Hildesheim zum stellvertretenden Kommissionsleiter gewählt. Als Themenvorschläge für einen Workshop konnten "Klumpfuß und Hohlfuß" herausgearbeitet werden.
Im Rahmen des Süddeutschen Orthopädenkongresses 1997 in Baden-Baden läd Herr Prof.Steinhäuser zu einem Expertengespräch über die konservative und operative Therapie des Hohlfußes ein. Nach 3 - 4 Vorträgen von erfahrenen Kollegen auf dem Gebiet des Hohlfußes soll eine anschließende ausgiebige Diskussion erfolgen. Beabsichtigt ist, neben der Ätiologie sowohl auf die konservative als auch auf die operative Therapie des kindlichen- und des Erwachsenenhohlfußes bzw. Ballenhohl- und Klauenhohlfußes einzugehen.
Um rechtzeitig auch bezüglich der Raumplanung organisieren zu können, bittet Prof. Steinhäuser alle Kollegen, die über einschlägige Erfahrungen mit dem Hohlfuß verfügen und ggf. bereit wären, ein Referat zu halten bzw. an der Diskussion teilzunehmen, sich baldestmöglich bei ihm zu melden.
Am 18.Mai 1996 fand im Maritim-Hotel in Cottbus unter der Leitung von Prof. Steinhäuser ein von niedergelassenen und klinisch tätigen Kollegen gut besuchtes Symposium zum Thema Vorfuß und Rückfuß mit außerordentlich lebhafter und anregender Diskussion statt.
In der Kommission 7 (Diabetischer Fuß) fordert Herr Prof. Chanelau zu reger und aktiver Beteiligung auf. Für die Kommissionsarbeit entwickelte er folgende Strategien: Es sollen Ergebnisse der orthopädischen Fußchirurgie bei Diabetikern publiziert werden (z.B. V. Jung: Fuß-Erhalt bei diabetischer Gangrän, Zentralblatt für Chirurgie 121, 1996, 387-393). Eine Beteiligung bei der Jahrestagung der Deutschen Diabetesgesellschaft im Frühjahr 1997 in Lübeck wäre ein geeignetes Forum (Abstractformulare sind beim Kommissionsleiter erhältlich). Zur Qualitätssicherung in der Chirurgie hat der zuständige Ausschuß der Ärztekammer Nordrhein beschlossen, die Amputation der unteren Extremitäten mit zu erfassen. Im Rahmen der von der DEGOF ins Leben gerufenen Kommission 10 (Qualitätssicherung) wird dieses Vorhaben unterstützt. Nähere Informationen sind über Herrn Dr. Hübner, Ärztekammer Nordrhein in Düsseldorf zu erhalten (Fax: 0211-4302388).
Aus der Kommission 5 (rheumatische Fußdeformität) ist zu erfahren, daß der 9. ERASS-Kongreß vom 3. bis 6.September 1997 in Prag abgehalten wird. Eines der Hauptthemen ist "The Surgery of the Rheumatoid Foot". Im Rahmen dieses Kongresses soll die Kommission sich mit dieser Thematik beschäftigen und ggf. eine mittel- bis langfristige multizentrische Studie organisieren.
Für die Kommissionsleiter ist eine erste gemeinsame Sitzung anläßlich des DGOT-Kongresses in Wiesbaden geplant. Es wäre erfreulich, wenn bis dahin weitere Informationen über die Arbeit innerhalb der Kommissionen vorliegen, über die in der nächsten Ausgabe der DEGOF-NEWS berichtet werden könnte.
Frank W.Hagena, Bad Oeynhausen |
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